Auf dem richtigen Weg

Nachdem die  Europameisterschaften nicht so verlaufen sind, wie ich mir vorgestellt hatte, musste ich die Teilnahme an der Universiade in Almaty krankheitsbedingt leider absagen.

Am Wochenende bin ich in Oberstdorf bei den Bavarian Open gelaufen und Zweite mit 181,50 Punkten geworden. Ich bin über dieses Ergebnis sehr glücklich, denn das ist die höchste Punktzahl, die ich bisher erreicht habe. Vor allem nach den Europameisterschaften in Ostrava war es sehr wichtig für mich, zu zeigen was ich kann und das hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.

 

Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin und ich werde weiter an mir arbeiten, denn nächstes Jahr stehen ja wieder Olympische Spiele an.

 

Mit Vollgas in die Kür

Tja... was soll ich zu meinem Kurzprogramm sagen? Fehler passieren und am heutigen Freitag heißt es mit Vollgas in die Kür und angreifen. Ich starte leider bereits in der ersten Gruppe als Vierte. Laut Zeitplan wird dies 18.30 Uhr sein. Ich werde jedenfalls alles versuchen - Kopf in den Sand stecken gibt es nicht. :)

Auf dem Weg nach Ostrava

Diese Saison hat für mich recht gut begonnen und ich konnte meine Leistung von Wettbewerb zu Wettbewerb immer ein wenig steigern. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin Mitte Dezember habe ich mein bisher bestes Kurzprogramm mit Dreifach Lutz - Dreifach Toeloop - Kombination gezeigt und konnte mir nach 2014 erneut den Titel holen. Dies gibt mir noch mal zusätzlich Motivation weiter an mir und meinen Programmen zu arbeiten, um bei der Europameisterschaft in Ostrava diese Woche wieder eine gute Leistung zeigen zu können. Nach der DM habe ich nochmals mit meinem Choreografen Edorado de Bernadis in Turin gearbeitet und freue mich schon darauf meine Programme in Ostrava zu zeigen.

 

 

 

Erfolgreicher Abschluss in Bratislava

Die Europameisterschaften in Bratislava sind vorbei – mit meinem siebten Platz bin ich sehr zufrieden. Immerhin ist es mein bestes Europameisterschaftsergebnis. Weniger erfreulich waren die Begleitumstände. Inzwischen hat ein Gespräch mit dem Verband stattgefunden, bei dem eine offizielle Entschuldigung ausgesprochen wurde. In einigen Medienberichten war sogar von "Eskapaden und Alleingängen" die Rede. Hierzu kann ich sagen, dass ich mir keiner Schuld bewusst bin. Was damit gemeint sein könnte, weiss ich nicht. Hier steht eine Stellungnahme der Bundestrainerin noch aus. Nicht nur auf dem Eis trainiere ich gewissenhaft, auch mein Studium verfolge ich mit Ernsthaftigkeit. Da ist für Eskapaden kein Platz und keine Zeit. Die unschönen Szenen vor dem Kurzprogramm konnte ich zum Glück ausblenden. Natürlich war es nicht schön, als deutsche Leistungssportlerin die deutsche Teamjacke nicht zu tragen. Aber ich trage Deutschland im Herzen – nicht nur auf der Jacke. Unabhängig davon, welche Jacke ich überziehe, laufe ich FÜR Deutschland und für meine Fans. Für mein Land versuche ich immer das Beste zu geben. Natürlich ist es gut, den Teamgeist fördern zu wollen. Aber Eiskunstlaufen ist immer noch eine Einzelsportart – anders als beispielsweise Handball oder Fussball. Die individuellen Bedürfnisse eines jedes einzelnen Sportlers sollten hier berücksichtigt werden und die Leistungen auf dem Eis im Mittelpunkt stehen. Das sollte bei allem Willen zur Teambildung nicht vergessen werden. Abschliessend möchte ich mich bei allen Unterstützern und Fans bedanken: Ihr wart grossartig! :) Ein ganz besonderes Dankeschön geht an meinen Trainer Peter Szypa, der mich optimal auf den Wettkampf vorbereitet und mich in dieser schwierigen Situation super unterstützt hat. Jetzt freue ich mich auf die bevorstehende WM in Boston – und da werde ich ebenfalls mein Bestes geben!

EM in Bratislava - Heute Kür!

Nach meinem Kurzprogramm, das mir richtig viel Spaß gemacht hat, liege ich mit 57,36 Punkten auf dem siebten Rang. Heute geht es dann mit der Kür weiter. Ich habe Startnummer 19. Einlaufzeit beginnt für mich um 20.04 Uhr. Ich freue mich schon auf die Kür und möchte allen ein schönes Programm zeigen. Über reichlich gedrückte Daumen freue ich mich natürlich ;)